Städtebauförderungsprogramm 2026 – Hildesheim erhält insgesamt rund 3,9 Millionen Euro
Antonia Hillberg, Landtagsabgeordnete von Hildesheim: „Ich freue mich, dass Maßnahmen in Hildesheim im Rahmen der Städtebauförderung so deutlich unterstützt werden. Das Programm fördert Hildesheim damit deutlich auf dem Weg in Richtung: Klimaschutz, Sicherheit im öffentlichen Raum und starke Innenstadt und damit als lebenswerten, widerstandsfähigen und attraktiven Ort für die Menschen.“
Im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ werden Maßnahmen in der Hildesheimer Neustadt mit 540.000 Euro gefördert; in der Oststadt mit 2,225 Millionen Euro und am Hohnsensee und den Wallanlagen mit 800.000 Euro im Rahmen des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und 350.000 Euro im Bereich „Sozialer Zusammenhalt“ im Stadtfeld.
Kontext:
Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen hat das Städtebauförderungsprogramm 2026 bekannt gegeben. Gemeinsam mit dem Bund stellt das Land Niedersachsen rund 185 Millionen Euro für die nachhaltige Entwicklung und Erneuerung von Städten und Gemeinden bereit.
Mit dem Fördervolumen von rund 185 Millionen Euro wird das Vorjahresniveau deutlich übertroffen. Dies eröffnet zusätzlichen Handlungsspielraum bei der Unterstützung kommunaler Entwicklungsvorhaben und ermöglicht eine ausgewogene Berücksichtigung der angemeldeten Maßnahmen. Im Programmjahr 2026 können sieben neue Gesamtmaßnahmen in die Förderung aufgenommen werden, gleichzeitig werden zahlreiche laufende Maßnahmen bedarfsgerecht fortgeführt.
Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument der Landes- und Bundespolitik zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Sie unterstützt Städte und Gemeinden dabei, sich den aktuellen Herausforderungen anzupassen und lebenswerte, zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Zugleich leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstädte und Ortskerne sowie zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort. Die Investitionen wirken als Konjunkturimpuls, sichern Aufträge für das Baugewerbe und das Handwerk und lösen zusätzliche private Investitionen aus. Damit trägt die Städtebauförderung maßgeblich zur Stabilisierung und nachhaltigen Entwicklung der regionalen Wirtschaft bei.
Die Fördermittel werden über die Ämter für regionale Landesentwicklung bekannt gegeben und von der NBank bewilligt.