Universität Hildesheim ist an Maßnahme zur empirischen Bildungsforschung beteiligt – Niedersachsen fördert mit 4,1 Mio. Euro
Im Rahmen der Gründung des Zentrums für Empirische Bildungsforschung (ZEB) fördert zukunft.niedersachsen begleitende Maßnahmen in der „Forschungsallianz zur Interventions-, Implementations- und Transferforschung“, an der die Universität Hildesheim, die Leibniz Universität Hannover und die Technische Universität Braunschweig beteiligt sind mit 4,1 Mio. Euro.
Antonia Hillberg: „Gute Bildung, die sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientiert sowie auf die aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen reagiert, sichert Teilhabe, Demokratie und Wohlstand. Das ZEB fördert die Lernfähigkeit des Bildungssystems nachhaltig. Ich freue mich über die Beteiligung der Universität Hildesheim an den Maßnahmen der Bildungsforschung.“
Das ZEB wird mit rund 5,8 Millionen Euro über sechs Jahre aus dem gemeinsamen Förderprogramm zukunft.niedersachsen des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung finanziert. Getragen wird das Zentrum von der Leuphana Universität Lüneburg und der Leibniz Universität Hannover am Standort Lüneburg. Im Mittelpunkt der Forschungen stehen die Schwerpunkte Kompetenzmessung von Lernenden und Lehrpersonen, innovative Ansätze des Bildungsmonitorings sowie datenbasierte und evidenzinformierte Schulentwicklung. Darüber hinaus ist eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Hochschulen und Forschungsverbünden auf nationaler und internationaler Ebene geplant, um die Qualität und Reichweite der Bildungsforschung in Niedersachsen weiter zu stärken.
Hintergrund zukunft.niedersachsen:
Der überwiegende Teil der Fördermittel von zukunft.niedersachsen resultiert aus dem Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 30,2 Millionen VW-Treuhandaktien des Landes Niedersachsen, die dem Gewinnabführungsanspruch an die VolkswagenStiftung unterliegen. Satzungsgemäß sind die Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Dazu legt die Landesregierung dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschläge vor. Im Berichtsjahr 2024 standen für zukunft.niedersachsen wegen Sondererträgen insgesamt 618,7 Millionen Euro zur Verfügung.