Kunstvereine sind unverzichtbar für eine lebendige Kultur: 900.000 Euro für Niedersachsens Kunstvereine, auch der Hildesheimer Kunstverein profitiert mit 25.000 Euro.
Kunst für jede und jeden greifbar machen – das ist das übergeordnete Ziel der niedersächsischen Kunstvereine. Sie schaffen wichtige Orte für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst und vermitteln Interessierten, was Kunst so wertvoll macht. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert im Jahr 2026 Ausstellungen und Kunstvermittlungsprogramme von 24 Kunstvereinen und vergleichbaren Einrichtungen aus ganz Niedersachsen mit insgesamt 900.000 Euro.
„Kunstvereine sind unverzichtbar für eine lebendige Kultur. Sie machen zeitgenössische Kunst auf unkomplizierte Weise erlebbar, bringen neue Ideen in die Regionen und schaffen Räume, in denen Menschen unterschiedlichster Hintergründe miteinander ins Gespräch kommen können. Abseits kommerzieller Erwartungen bieten sie Künstlerinnen und Künstlern die Freiheit, Neues auszuprobieren. All das unterstützen wir aus großer Überzeugung“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete für Hildesheim, Antonia Hillberg.
Auch der Kunstverein Hildesheim profitiert mit 25.000 Euro. „Die Förderung ist eine Bestätigung für die Arbeit des Kunstvereins Hildesheim und zeigt, dass die Kunstszene einiges zu bieten hat.” freut sich Hillberg
Gefördert werden Ausstellungsprogramme, die durch hohe künstlerische Qualität überzeugen und Vermittlungsangebote bieten, die über klassische Führungen hinausgehen. Zu den zentralen Kriterien gehören die überregionale Relevanz des Programms, die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen oder kunstrelevanten Diskursen, innovative Formen der Kunstvermittlung sowie die Präsentation von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern.
Bei der Auswahl der geförderten Programme berät die Fachkommission Kunstvereine das Land Niedersachsen. Die Mitglieder der Fachkommission Kunstvereine sind Michael Arzt (HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig; Vorsitz), Stefanie Böttcher (Kunsthalle Mainz), Dörte Ilsabe Dennemann (Kunsthalle Mannheim), Gerrit Gohlke (Brandenburgischer Kunstverein, Potsdam) und Theresa Roessler (Westfälischer Kunstverein, Münster).